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Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften in der Mark Brandenburg von den ältesten Zeiten an bis zu Ende des sechszehnten Jahrhunderts ... / herausgegeben von J. C. W. Moehsen
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11
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Einleitung. ' ir

ausgesuchten Lobeserhebungen heraus streicht, und sich und seine Musen ihmdemüthig empfiehlt. Und eben dieser Leuthinger beschreibt ihn in seinenKommentarien *) als einen Windbeutel, Betrüger, Zauberer und bösenFlüchtling, welchen der Churfürst als einen Landesverräter verfolgen lassen.In Haftizens ungedrukter größeren märkischen Chronik, wie auch in seinermehr bekanten kleinen Chronik, findet man bei dem Jahr 1582.; wie auchim Loeckel bei diesem Jahre, der einen Auszug aus der größern Chronik desHastiz giebt; alle die vorher angeführte schändliche Vorwürfe. Haftiz machtihn vorzüglich als einen Atheisten, Gotteslästerer, Zauberer, Wucherer,Landlädfer, Diebesheeler herunter, der Kirchenraub befördert, indem ergestohlnes Silber eingeschmolzen, und 1582. heimlich mit den Buben, demDiebeshenker zu Berlin entlaufen wäre. Und doch rühmt eben dieser Haftizihn wegen seiner Tugenden und Gottseligkeit, und wegen seiner besondernund angebohrnen Liebe zu Gottes Wort, wie auch als einen Liebhaber undgünstigen Beförderer gelehrter Leute. Lezteres geschieht in feinem eigenhändigenan Thurneissern im Jahr 1Z78 gerichteten Schreiben. Weil es einigenähere Nachrichten von Haftizens Leben enthält: so wollen wir solches seinerMerkwirdigkeit halber mitteilen:

»'Meinen freundlichen Gruß, mit Wünschung langwieriger LeihS«Gesunheit ewiger und zeitl. Wolfart, neben meiner gefiissenen und»unverdrossenen Dienste erbietung jeder Zeit bevor! Ehrenvester Achtbar»und Hochgelahrter Herr Doctor. Demnach ich vor meine langwierige»Mühselige und ganz beschwerliche Dienste, so ich die 2.^. Jahre her in und»ausserhalb der gefährlichen sterbens Leusten, mit gefahr Leibs und Lebens,

»Verschmelzung meines armen bettels, und anderer vielfältiger Ungelegenheit

B 2» »»der

*) Uriclem pgß, gnnum I j/Z.'