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Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften in der Mark Brandenburg von den ältesten Zeiten an bis zu Ende des sechszehnten Jahrhunderts ... / herausgegeben von J. C. W. Moehsen
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§. I.

Gelehrte Reisen und Wanderschaften der LhymischenAerzte des sechzehnten und einiger vorhergehenden

Jahrhunderte.

wie ehemals einige unter dem Adel den regelmäßigen Krieg und denVasallendkenst des Lehnsherrn verabscheuten, und statt dessen als irrende Ritterfremde und wert entlegene Länder durchzogen, um bezauberte Pünzeßinnen,verwünschte Schlösser, bezauberte Palläste, günstige Feen, Drachen, Mohre»»,Riesen, Lindwürmer und andere Ebenttzeuer zu suchen, die sie mit Klugheit, Listund mit männlicher Tapferkeit bekämpfen, und dadurch unauslöschlichenNachruhm,auch wol Fürstenthümer und Herrschaften erwerben wolten: sogab es Jahrhunderte,in welchen einige unter den Studirenden beinahe denselben Weg erwählten.Junge Leute, die auf hohen Schulen ihre Zeit und Dermögeg übel angewendet;Aerzte, denen der Umfang der Arznekwkssenschaft und die Schriften der arabische»,Aerzte und des Galenus zu weitläufig, das in der Jugend versäumte Erlernen derlateinischen, griechischen und anderer Sprachen zu beschwerlich, und überhauptgründlich zu studiren, zu mühsam war, suchten Philosophen auf, welchen sie dieZubereitung des Steiles der Weisen absehen wolten, und bemühten sich, Unterrichtin den sogenannten verborgenen Wissenschafter», als in der Alchymie, Astrologie,Magie, Kabbala, Nekromantie u. d. g. zu erhalten, um Gold zu machen, künftigeDinge zu erforschen, verborgene Schätze zu entdekken, großeKureu zu verrichten,allenfalls auch den Teufel zu bannen, der zu der Zeit ein sehr kluger, reicher undmächtiger Herr war., Mit diesen Wissenschaften ausgerüstet, konte man sichZusehen, Ehre, und auf die künftige Lebenszeit ein reichliches Auskommen erwerben.Besonders war die Begierde, durch die Goldmacherkunst reich zu werden, odervielmehr den Stein der Weisen zubesitzen, im dreizehnten, vierzehnte»», fünfzehntenvnd sechzehnten Jahrhundert, fast allgemein. Es waren aber auch die Vorzüge,

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