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Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften in der Mark Brandenburg von den ältesten Zeiten an bis zu Ende des sechszehnten Jahrhunderts ... / herausgegeben von J. C. W. Moehsen
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der herrlichen Eigenschaften des Steins der Weisen. 4z

hartnäkkig die Lehrsätze der Kirche mit Gut und Blut verteidigte, Kreuz undLeiden, zufälliges oder selbst zugezogenes, in Gelassenheit und Geduld ertrug, undseines Glaubens wegen gesotten oder gebraten wurde, stand verklärt vor GottesThron, mktPalmzweigenknderHandund einer goldenen Krone aufftknemHaupte,als ein gesalbter König geehrt, und was noch mehr, als ein Priester, hörte himlischeMusik, sang ohne Unterlaß, und war am jüngsten Tage ein Beisitzer im Gerichtüber die Lebendigen und Toten. Wer nicht das Glük hatte, durch den Mär--tyrertot sich zu verherrlichen, der konte auf dem vorher angezeigten Wege Ablaßvon seinen Sünden auf tausend und mehrere Jahre erlangen, und der größteSünder wurde dadurch so rein, wie ein neugebornes Kind, und kam geradezu imHimmel. Alle dergleichen Sätze wurden aus der Bibel, so gut wie es gehenwolte, und aus den Kirchenvätern erwiesen, und als wahr angenommen. Nunhatte die damalige Theologie dadurch für die Seele gesorget: allein der durchAdams Fall verderbte Leib blieb Krankheiten, Armuth und Kummer, zulezt demzeitlichen Tode ausgesezt und unterworfen. Jene Hilfsmittel wirkten auf dieZukunft: gegenwärtiges Uebel, Armuth, Krankheit und den zeitlichen Tod kontensie nicht abwenden. Pfaffen, Mönche, Einsiedler, die sich zu der Zeit Mit derArzneiwissenschaft abgaben, lasen die medizinischen und rhymischen Schriften derAraber; bei welchen diese Wissenschaft seit dem siebenten Jahrhundert vorzüglichfiorkrre. Sie fanden in deren Schriften das Elixir oder das große Magksterrum;sie redeten allegorisch von dessen allgemeinen Wirkungen in der Kur aller Mängelund Unreinkgkeiten mehr der Metalle, als des menschlichen Körpers: und jederSchriftsteller Hatte seine besondere Art, sich verblümt und unbestimmt darüberauszudrükken, um dessen ungewisse Zubereitung zu verstekken. Diese verworreneLehrsätze der Araber und die dunkele Tafeln des Hermes brachte jeder nach Wklkührin einer Art von Konkordanz, und erklärte sie nach seiner Fantasie, nach seinenVorurteilen und nach seinen Religionsbegrkffen. Der Schüler erklärte die Schriftenseines Meisters, und da immer ein Blinder dem andern den Weg zeigte: so exege«sirten sie endlich nach dem Vorgang des Arnolds de Villanova, des Lullkus, desJohannes de Rupesckssa, u. a. m. die §. I. beschriebene herrliche Eigenschaften desStsinS der Weisen heraus, der den Leib eben so aus dem Verderben retten solte,

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