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Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften in der Mark Brandenburg von den ältesten Zeiten an bis zu Ende des sechszehnten Jahrhunderts ... / herausgegeben von J. C. W. Moehsen
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73
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und deren Beurteilung rc. 7z

herber, an Stellen, wo es öfters gar nicht hingehört. Man findet Adam undParazelsus, Homer, König David, Junker Burchard, Vater Abraham, ZoharrSchöffer den Buchdrukker, und Hippokrates, glles unrer einander; und er bringtunterweilen Dinge Hervor, wodurch lebende Personen beleidigt wurden, und läßtVerstorbene zusammen kommen, die gar nicht zu einer Geselschaft gehören. Exsagt an einem Ort:große und starke Personen find kalter Natur, haben eineböse unreine Complexion, stkncken und schwitzen viel, solcher art ist auch HerrChristoph Sparr, der Churfürftliche Oberhofmeister zu Berlin;« ohnerachtet erdamals noch am Leben und in Diensten war. Ferner: diejenigen, die von Personlang, schmal, dürr, und kleine runde Köpfe hätten, besäßen gar keine Geschkk- ^lichkeit, führten weibkscheReden u. s. w. wkeehmalsKakserRudolph vonHabsburgund fügt hinzu:Zu unser Zeit ist der hochgelahrte Herr D. Paxman zu», Frankfurt an der Oder also formkret." In eben diesem Buche redet ervon den Giften: daß die Art, die Gifte beizubringen, verschieden wäre.Kaiser Heinrich von Lützelburg wäre im Sakrament, König Eduard von Englandin einem Apfel, und Michael Ledin, der Stadtknecht zu Berlin, von seiner Fraumit Kraut vergeben worden, die Frau wäre gerichtet, den Mann hätte er curirt."Eben so bunt, und noch mehr unter einander geworfen, sieht es in seinen übrige«Schriften aus. In seiner großen Alchymie findet man Nachrichten von demnkzaekschen Konzilium, und von dessen festgesezten aber fehlerhaften astronomische«Berechnungen : und in seinen astronomischen Schriften werden Sachen, die zumBergbau, Chymie und Medizin gehören, abgehandelt. In dem Buche vo«Bestätigung der Harnproben, spricht er von Juwelen, und wie man den Sapphirdurch Brennen zum -Diamant machen kan: zu gleicher Zelt gibt er darin, wievorher gedacht, eine Anatomie des männlichen und weiblichen Geschlechts, mitFiguren in Holz geschnitten; die man nimmermehr darin suchen solte. Bei demMangel einer guten und richtigen Urteilskraft, hatte er noch überdem das Unglük,daß er sich einbildete, ein teutscher Dichter zu seyn. Seine Archidoxa, die Quknt,pssenz, und die Erklärung der Archidoxa, drei Bücher in Folio, sind durchaus k«

Reime

*) Lonsirwrrio LooesrtsüoniL psg. 74. p. 2, i. §. XU. n. IX,

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