90 Thmneissers Briefwexel,
Ostrog, Frei Herrn von Käsmark, und verschiedener anderer polnkschen Herren, als desHerzogs Radzivil, der ihn inkognito zu Berlin besuchte und bei ihm wohnte, Sta,nislaus Graf zu Ezlochow, Stankskaus Bojanowsky, Petrus Qpalinsky. MichaelRadziewiecki Erbherr aufpolnischLiffa, Petrus Czarnkowsky, JohannesEhwalkvwsky«. a. m. Die auswärtigen Aerzte, mit denen er teils wegen khrerKranken, teils wegenfeiner geheimen Arzneien, Kalender und Talismans, teils wegen chymlsther Pro»zesse u.s.w. in Brkrfwexel standsind D. Adam Bodenstem zu Basel, D. BalthasarBrunner zu Halle, D. Johann Dammüiker, der Herzogin von Baker» Lekömedi»kus, D. Philip Fauchelius Stadtarzt zu Leitmerkz, nachher zu Budwers und dennzu Einbogen, D.JobFinzeliuszuZwikkau, kaiferl. gekrönter Poet, D-Johan»«es Francus zu Kamenz, D. Johann Frank Stadtarzt zu Zerbst und Leibarzt desFürsten Joachim Ernsts zu Anhalt, D. Severkn Göbet Leibarzt Herzog AlbrechtFriedrichs in Preussen, Johann Heyne, Fürstl. pommerscher Leib- und Stadtarztzu Scertkn, der ihn in allen Briefen feinen lieben Präzeptor nennet; D. DavidZfenmenger Stadtarzt zu Speier, D. Samuel Jsenmenger Leibarzt des Bischofszu Speier, D-Wilhelm Misocaccus, Stadtarzt und Astronomus zu Danzig,D. Johannes Montanus, der Erfinder der Strigaucr gesiegelten Erde; D. JakobMonkanus, Rath und Apotheker zu Königsberg, Hans Peckatel, der Königs»von Pohlen Leibchkrurgus zu Warschau, D- Andreas Petri zu Basel, D- ChristophPithopoeius Churfürst!, säxts. Lekbnredikus, ehemals Präzeptor Herzogs Albrecht
Friedcrich
') D. Fmzelins war rz66. den 18- Dec. vom Magistrat zu Weimar als Stadtarzt mitjährlichen hundert Floren Münze und einem Malter Korn angenommen worden; beider Bestätigung legte ihm Herzog Johann Fridcrich zu Saren noch fünfzig Gulden nndeinen Malter Korn zu, und nahm ihn als Leibmedikus an, daß er in Abwesenheit desLeibmedici D. Johann Schiöters, nnd des D. Paul Luthers, ihm und den fürstlichenKindern aufwarten svlke. Wie aber der Herzog m die Gefangenschaft gerieth, so hatteer noch zu Kvbnrg und Eisenach den fürstlichen Kinder» einige Jahre gedienet und keinGehalt bekommen. In einem seiner Schreiben ersucht er Thurneissern, wegen seinerForderung, des Churfürsten Fürsprache auszuwirken. D. Finzelius lebte seit r 5 alsbesoldeter Stadtarzt zu Iwikkam
') Dr. Christoph Pithopöins war Churfürstlich sarischer Leibarzt. Churfürst August vonSaren schikte ihn im Oktober 1571 rrach Berlin. Er begehrte von Thurneisser gnabig-
lich.