Thumeisseks Briefivexel, 91
Frkederich in Preussen , D. Johannes Plakotomus, der jüngere, zu Königsberg,D- Kaspar Ratzenbttger, Stadtarzt zu Naumburg, (er hatte ein vortreflichesNaturalkenkabknet, besonders von Konchilien; sein Herbarium vivum ist in derGochaischen Bibliothek.) D. Johann Runge, Stadtarzt zu Stettin, D. JohannesSäger, PHysikus zu Mekssen, D. Zacharkas Swpitis, sürstl. kurlandischer Leib-arzt und Stadtphysikus zu Riga, D. Joachim Struppius, ChurpfälzistHer Leib»inevikus und Bibliothekarkus zu Heidelberg, D. Johann Teckler, Stadtarzt zuKotbus, D-Johann Thalius, Stadtarzt zu Nordhausen, D. Michael Topites ")zu Baden und Hagenau, D. Kaspar Wolf, Stadtarzt zu Zürich, D. TheodorZwinger, Professor zu Basel, u. s. w. Unter andern Gelehrten sind ChristophPannomus, Syndikus zu Thoren, Michael HaSlob, Professor zu Frankfurt,M. Markus Wer, Prediger zu Nürnberg, M. Gregorius Cäfarius zu Stettin,David Chyträus zu Rostok, Remkgius Faesch zu Basel, Lukaö Justus, Predigerzu St. Martin in Bafel, M. Franziskus Rofentritt, Pastor und Schulinfpektorzu Lissa in Pohlen, Johann Theobaldus Blasius aus Strasburg, Rektor der
M r Schule
lich, in einem ihm mitgegebenen Schreiben: „etliche Dinge, welche nicht wohl in seinem„ Buche Piso», das er ihm dediziret, zu verstehen, ihn zu lehren, und wie sie zu ver-„ stehen, zu vermelden." Pithopöius war zehn Jahr lang in Preussen, bei dem HerzogAlbrecht Fridench, Präzeptv, gewesen; es war ihm versprochen worden, wenn er dieDoktorwirde, angenommen hatte, solte ihm freie Tafel am Hofe, und alle Jahre dreihundert Gulden gegeben werden. Weil sich aber der unglükliche Zufal mit dem Herzogezugetragen: so bat er Thurneissem, d. D. Dresden den 2.1. Jnnii 1577, daß er denChurfürsten Johann George bewegen möchte, sich seiner, wegen des Rüksiandes,anzunehmen.
") Unter verschiedenen Briefen dieses Korrespondenten findet sich einer vvm Dec. 1576,worin Torites, ein Parazelstscher Arzt, Thurneissem Nachricht gibt: daß Crato beiKayserl. Majestät, wegen des Privilegiums zum Kraute, buch wider ihn gewesen, so wieD. Erastus zu Heidelberg; und fügt hinzu: „ Als die Kayserl. Maj. fast kranck gelegen»ist Ist. Agatha Streichern, von Ulm, der der gnädige Gott in Lleclicinz viel Verstand„verliehen, zu Jhro Maj. erfordert worden. Nun kenn ich sie, daß sie ohne Verstand„und gutem Bedacht nichts wird gethan habe», dieweil aber Jhro Majestät mit tode„verschieden, schreibt Crato von ihr, und schändet sie aufs höchste aus.« Vergleiche1 . L. LLxroniz g Krskrkslm ^rcbisr. Ich. sä I. 8sn>bucuw. cle Llorre iinperarori;Ltaxim. H. eö. c. 6. 6LVRLL. leirse 1782.. 8>o-