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Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften in der Mark Brandenburg von den ältesten Zeiten an bis zu Ende des sechszehnten Jahrhunderts ... / herausgegeben von J. C. W. Moehsen
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218
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LiZ Vorbencht.

habe. Wenn der vorgebucht- ^ -»ez-nstm sich wundert: daß der Verfasser die alte Fabelo»n dem Tempel der S<>» tu Gardelegen anfürt, und ihr einige Wahrscheinlichkeit zuschreibt, so mußer die gleich fortlaufenden Zeilen S. 34. nicht gelesen haben, wo ganz deutlich stehet: „allein„ die alten Urkunden wollen die leztere Tradition nicht begünstigen. Denn nach Herrn Ger«„kens Anmerkungen hat die Burg oder das Schloß Gardelegen erst im sechszchmenJabchun-„dert den Namen Jsernschnippe erhalten. Es fehlen auch hinreichende Beweise an Urnen,„Opfergerärhen und andern ausgegrabenen Alterthümern, durch die man solches mit Gewis-„ heit behaupten kdnte."

Eben so ist es auf der 5 4. Seite mit der angefdrten Urkunde Kaiser Karls des großen.Hätte ich diese für ächt angenommen, wie es sich der H. Rezensent beikommen läßt, so würdeich nicht hinzugestzt haben: ,,«S verdienen beide Urschriften aus vielerlei Ursachen gut abgezekch-„net »nd in Mpftr gestochen zu werden, um sie niit dem gothischen oder dem karolinischen„und andern Alphabeten zu vergleichen, weil die Buchstaben besondere Züge haben.«

Jn der diplomatischen Geschichte, die der zweiten Periode vvrgesezt ist, wird S. 8l. ineinerNote untersucht: ob Otto». 1186 oder 1206 (nicht wie der Herr Rezensent falsch hin-sezt: ob er iroz oder 120Ü) gestorben ist. Diese Note findet der H. Rezensent S. 7. üb«,fiüßig, weil sie eigentlich in die genealogische Geschichte der Markgrafen gehör«. Es musteaber in der diplomatischen Geschichte das Sterbens - Jahr dieses Markgrafen richtig angegebenwerden, damit die von ihm seit ng6 bis 1205 angezeigte Thatsache», Urkunden und Stif-tungen, mit Sicherheit konten angefürt werden: und daher schien mir diese Untersuchung nötig«nd wichtig. Was die Bemerkungen über das Ehronikon deS Pnlkawa, wegen des Testa-ments des Primislaus betrift: so ist solches in der Geschichte der Wissenschaften S. 114. auchaus verursach angefürt worden,damit bestättiget würde, daß die Fabel von diesem Testament,bereits in ->en ältesten Zeiten von längst Verlornen brandenburgischen Geschichtschreibern ein-gesurrt Eden, und daß sie nicht vom Brotuf erdichtet wäre; wie ihm mancher Schuldgegebn. Es sind alles dieses aufgesuchte Anmerkungen, die dem nur von Wehrt scheinenkdn^n, der das rezenflrte Buch selbst nicht dagegen halt. Dahin gehört auch, wenn (S. i8.jx der Rezension) Tritheims Urteil über die Einwohner der Mark, wie sie zu ftmer Zett warenwelches von mir §.XI.I. angefürt worden; nicht für recht giltig gehalten wird: es hatte aberder tz. Rezensent S. 38y-3yo. die einleuchtende Gründe des Tritheimschen Urteils findenkönnen. Die Zweifel des gelehrten tz. Rezensenten wegen des Alters der Blechmünzen, ,'m-gleichen wegen der Bedeutung von marklöthig, und dann auch die Rüge wegen einer aus Len-zens historischen Samlung unrichtig angefürten Stelle, in welcher Rüge dem guten tzof- undRegierungsrath Lenz, alle historische Treue und Glauben in seinen Schriften abgesprochen wirdwenn er nicht legale Beweise beibringt; sind wichtiger: und ich werde sie bei einer andern Ge-legenheit näher erklären, weil sie zur Erläuterung der brandenburgischen Geschichte und auchdes Münzwesens überhaupt nüzlich sind. Lenzens historische Samlungen hatte ich gelesenaber durch besondern Zufal zu der Zeit nicht bei der Hand, wie ich in der Note die Seitenzalenbeisezte, indem ich mich sehr hüte, eine entlehnte Beweisstelle anzuführen. Wie leicht es aberist, sich zu versehen, wenn man so gar selbst die Bücher vor sich liegen hat, beweiset der tzerrRezensent mit feinem eignen Beispiel, wenn er S. 19. der Rezension, die berühmten Proftsso-

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