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Der Sold und Unterhalt für die eidsgenössischen Grenz-Truppenbetrug für den Monoth Merz 100,092 Frkn.
- - - April 700,050
t 4 i Mai 900,000 t
Groß-Münster.
Bis gegen Ende des siebenten Jahrhunderts christlicher Zeitrech-nung waren an dem Ausfluße des Zürchersees weder Kirchen nochGottesdienst. Um diese Zeit aber stifteten zween allemannische Herren,Rupert und Wighart, Bruder, jener am Zürchersee, dieser am Lu-zernersee, die ersten Kapellen und Klöster. In einer Urkunde vornJahr 690 heißt Ruperlö Kirchenbau parvum Tigurum. RupertsSlistungsbrief ist zwar nicht mehr vorhanden, indeß beruft sich aufihn der Luzernersche Stiftungsbrief. In diesem heißt es: „Aus„Liebe zn Gott und zum Heil der Seele übergab mein Bruder Ru-„pert sein ganzes Erbtheil dem Könige, unter der Bedingung, daß er„bey Zürich an der Limmat eine Kirche stifte." Genau ist der Be-zirk von Ruperts Schenkung nicht bestimmt. Zu Anfang des neun-ten Jahrhunderts bestätigte sie Kaiser Karl der Große *). Diese zu
Karl der Große, dessen Andenken jährlich auf den 28 Januar auch zu Zürich geftyert wird, war ein fränkischer König, und erster Kaiser in Deutschland .
In Ansehung des Orts und Jahres seiner Geburt sind die Gelehrten unei-nig. Man hält dafür er sey im Jahr 742 zu Fulda gebohren worden, wie-wohl einige Jngelheim, andere aber Aachen für seine Geburtsstadt halten.Sein Vater war Pipin , mit dem Zunahmen der Kurze, ein König der Fran-ken, und seine Mutter Bertha. — Man erstaunt, sagt ein berühmterSchriftsteller, ob seinen Siegen, seinen Reichen, seiner Großmuth, Mildig-keit, dem Geist der Ordnung, man bewundert aber auch an ihm einen auf-merksamen Hausvater. Er eroberte Königreiche, gab seinen Ländern Gesetzeforderte snine Beamteten zur genauesten Rechnung, und hieß seine eigenenTöchter spinnen, damit sie sich nichr dem Müssiggang ergeben. Er soll oft -zu Zürich Hof gehalten, und in dem vor dem Großmünster über gelegenenHaus, im Loch genannt, gewohnt haben. Ferner soll er auch dein Ca-pitel zu Zürich eine auf Pergament geschriebene lateinische Bibel in Regal sol.welche die Carolinische Bibliothek noch jetzt ziert, und die man über 1000 Jahralt zu seyn schätzt, geschenkt haben. Auch hat er durch allerhand rühnilicheAnstalten den Grund zu den Zürcherischen Schulen gelegt.