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Den ii. Nachts wurde die Stadt wegen des Siegs der Fran-ken in Bündten auf das schönste beleuchtet. Täglich wurden sowohl aufWagen als in Schiffen französische und östreichische Verwundete nachZürich gebracht, wo ihnen von der Bürgerschaft viele Erquickung ge-reicht wurde.
Da bey Stockach und Ostrach die Gefechte zum Nachtheil derFranken ausfielen, und die K. K. Truppen unter dem Commandodes Erzherzogs Karl beständig vorrückten, so waren die Rückzüge derFranken durch unsre Stadt sehr stark.
Die nunmehr an den Gränzen stehende Mannschaft des CantonsZürich wurde auf circa 7700 Mann berechnet. Ein großer Theil der-selben biouvakirte auf dem Bülachcrhaöd. Den 29. ward die Bürger-wache von den in der Cascrne liegenden Schweizern abgelößt.
Den 2. und 5. April wurden iz von den ehevorigen ZüricherschenRegierungsgliedern unter militärischer Bedeckung als Deportirte nachBasel abgeführt.
Von Seite der Zürcherischen Municipalität erschien eine Prokla-mation, betreffend die Aufwerfung von Batterien ausser der Stadt,und wurde mit Aufwerfung derselben von Wipkingen her und bis aufden Geisberg bey Zürich sogleich der Anfang gemacht. Einige hun-dert Mann unter fränkischer Aufsicht waren damit beschäftigt.
Vergeblich wurde die Rheinbrücke zu Stein von den rückziehen-den Franken abgebrannt. Desgleichen die noch neue schöne Rhein -brücke zu Eglisau , ungeachtet aller Vorstellungen dortiger Bürgerschaftunnütz gemacht. Die Stadt Stein wurde von K. K. östreichischenTruppen besetzt, wie auch am Abend des 13. „ach einigem geringenWiderstand die Stadt Schaffhausen . Bey diesem Anlaß ward derim Canton Zürich diesseits des Rheins gelegene Flecken Feuerthalen von den durch die Oestreichs hinübergeworfenen Haubitz- Granatenbeynahe ganz eingeäschert, und in die 30 Haushaltungen in die dürf-tigsten Umstände versezt. Auch die schöne, von dem berühmten Archi-tekten Grubenman gebaute Rheinbrücke zu Schaffhausen wurde ganzabgebrannt.
Den 17. wurde von den ob Eglisau liegenden österreichischenTruppen ein heftiges Kanonen - und Haubißenfeuer auf die jenseitsdem Rhein um Seglingen gelegenen Franzosen und Schweizer gemacht«Einige wurden getödret, und zu Seglingen 3 Häuser durch Haubitz-granaten entzündet.
Vom 22. bis 24. May waren von Frauenfeld bis Winterthur zwischen d'en österreichischen und fränkischen und Schweizertruppen