s» vom Naticmalstolze.
Jede Nation macht sich Begriffe vonSchönheit oder Häßlichkeit/ nach der Aehn-lichkeit oder Unähnlichkeit / die sie zwischensich und andern siehet. Die IndianischenFabeldichter erzählen, daß in Indien einOrt gefunden werde, wo alle Leute Bu«ckel haben. Ein wolgestalteter und artigerJüngling kam an diesen Ort, die ehrsamegebuckelte Bürgerschaft versammelte sich,und nahm die ausserordemliche Gestaltdieses Fremdlings in Augenschein; ihreGesichter, ihr Gelächter, ihre Schimpf-rede», und ihre Buckel waren genügsa-me Merkmale ihrer Verwunderung. Zumgrossen Glücke für den Jüngling befandsich ein Weiser in dieser Bürgerschaft,der vielleicht auch schon Leute ohne Bu-ckel gesehen hatte; dieser sprach, was thutihr, meine Freunde? Laßt uns einenUnglücklichen nicht beschimpfen; der Hun-