Elftes Capitel.
sie insgemein zusammen geworfen werden ;und daß die Sprache erbärmlich arm seynmuß, die für das Bewußtseyn seines wah,ren Werthes keinen Namen hat-
Dieses Bewußtseyn ist einmal in derNatur des Menschen vorhanden; ob unsgleich die grosse Macht der Eigenliebe nichtimmer zuläßt, daß wir unsere Vorzüge»räch der Billigkeit schätzen. Es ist beyeinzelen Menschen das Gefühl von innererWürdigkeit, das Pylhagoras st'ir den grö«sten Reitz zur Tugend hielt, eine Wache,die der Urheber der Natur in uns gelegethat, um alles kleine, niedrige/ und derGrösse unserer Seele unwürdige zu ver,drängen; und / welches wohl zu bemerkenist, eine beständige Bestrebung uns unse-rer Fehler zn entladen. Kein schlechter,kein schädlicher, kein böser Gedanke wirdin uns aufsteigen können, so bald wir dte«O ;