§o Dsr Freygeist.
will dich noch oben drein zu einem starken Geistemachen, der es mit dem Teufel und seiner Groß-mutter aufnimmt, wenn nur erst einer wäre.
Martin. Was? wenn erst einer wäre? Ho !ho! Ist es nicht genug, daß du keinen Gottglaubst? willst du noch dazu keinen Teufel glauben?O! male ihn nicht an die Wand^ Er läßt sichnicht so lange hernmhudeln, wie der liebe Gott.Der liebe Gott ist gar zu gut, und lacht über einensolchen Narren, wie du bist. Aber der Teufel —dem läuft gleich die Laus über die Leber; und dar-nach siehts nicht gut aus. — Nein, bey dir ist keinAushalten: ich will nur gehen-
Johann, (hält ihn zurück.) Spitzbube! Spitz-bube! denkst du, daß ich deine Streiche nicht mer-A? Du fürchtest dich mehr für die Kanne Wein,die du geben sollst, als für den Teufel. Halt! —Ich kann dich aber bey dem allen unmöglich in der-gleichen Aberglauben stecken lassen. Ueberlege dirs
nur: — — Der Teufel-der Teufel —
Ha! ha! ha!-Und dir kömmt es nicht lä-
cherlich vor? Je! so lache doch!
Martin. Wenn kein Teufel wäre, wo kämen
denn die hin, die ihn auslachen?-Darauf
antworte mir einmal! den Knoten beiß mir auf!Siehst du, daß ich auch weiß, wie man euch Leutezu Schanden machen muß?
Johann.