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oder das Soldatenglück.
Just. Nein, zu viel ist zu viel! Und washilfts Ihn, Herr Wirth? bis auf den letzten Tro-! pfen in der Flasche würde ich bey meiner Redebleiben. Pfuy, Herr Wirth, so guten Danzigerj zu haben, und so schlechte Mores: — Einen! Mann, wie meinen Herrn, der Jahr und Tag beyIhm gewohnt, von dem Er schon so manchenschönen Thaler gezogen, der in seinem Leben kei-nen Heller schuldig geblieben ist; weil er ein PaarMonate her nicht prompt bezahlt, weil er nichtmehr so viel aufgehen läßt, — in der Abwesen-heit das Zimmer auszuräumen!
Der Wirth Da ich aber das Zimmer noth-wendig brauchte? da ich voraus sahe, daß derHerr Major es selbst gutwillig würde geräumt ha-ben , wenn wir nur lange auf seine Zurückkunsthätten harten können? Sollte ich denn so einefremde Herrschaft wieder von meiner Thüre weg-fahren lassen? Sollte ich einem andern Wirthe soeinen Verdienst muthwillig in den Rachen jagen?Und ich glaube nicht einmal, daß sie sonst wo un-tergekommen wäre. Die Wirthshäuser sind jetztalle stark besetzt. Sollte eine so junge, schöne,liebenswürdige Dame auf der Strasse bleiben?Dazu ist sein Herr viel zu galant! Und was ver-liert er penn dabey? Habe ich ihm nicht ein an-deres Zimmer dafür eingeräumt?
Just. Hinten an dem Taubenschlage; dieAussicht zwischen des Nachbars Feuermauren —O; Der