lyo Die Juden.
ben. Wie ich mm nicht anders kann, als mich desGlücks meines Herrn zu erfteuen, so erfreu ichmich-
Der Reist Ich errathe, was Ihr wollt; Ihrwollt euch bey mir bedanken, daß ich eurem Herrnbeygestanden habe — —
Mart. Lr. Ja, ganz recht; eben das!
Der Reist Ihr seyd ein ehrlicher Mann —Mart. Rr. Das bin ich! Und mit der Ehr,kchkeit kömmt man immer auch am weitesten.
Der Reist Es ist mir kein geringes Vergnügen,daß ich mir, durch eine so kleine Gefälligkeit; soviel rechtschaffne Leute verbindlich gemacht habe.Ihre Erkenntlichkeit ist eine überflüßige Beloh-nung dessen, was ich gethan habe. Die allgemei"«e Menschenliebe verband mich darzu. Es warweine Schuldigkeit; und ich müßte zufrieden seyn,wenn man es auch für nichts anders, als dafür,angesehen hätte. Ihr seyd allzugütig, ihr lieben Leu-te, daß Ihr Euch dafür bey mir bedanket, was Ihrmir, ohne Zweifel, mit eben so vielem Eifer wär»det erwiesen haben, wenn ich mich in ähnlicherGefahr befunden hätte. Kann ich Euch sonstworinn dienen, mein Freund?
Mark.