I.VII
des Mathematikers.
Vorstellung von einem Ganzen auf einmahl, ob nichtjedwede durch Synchesjs der Theilvorstellungen entste«he? wollen Wir uns, weil es hier ganz überflüssigist, gar nicht einlassen; und so soll auch Wolf, so«wohl um sein selbst, als seiner Glaubcnöhcldcn willen,ganz aus dem Spiele bleiben.
Schon die Zusammensetzung der Ausdrücke „con-tmuum und cvnnAlium" könnte die richtigen Begriffe,die ihnen zum Grunde li-egen, kenntlich machen. DasAn einander halten, und das An ein a nd erg re n«zen sagen, meyn' ich, klar, daß es zweyericy Manch«faltiges gebe, dessen Theile je unmittelbar zusam-men bestehen, nämlich
1. Ein Manchfaltiges, dessen Theile anein an«der halten, d. i. davon je einer mit dem andern unmit«tclbar so zusammen besteht, daß sie nur Ein Gebildegeben; — dieß wird durch das bloße Aneinanderangedeutet, welches die Vielheit der Gebilde, die ausden Theilen des Manchfalrigen erwachsen zu seyn ange-nommen werden könnte, ausschließt, — und dieß istdas Stetige;
2. Ein Manchfaltiges, dessen Theile aneinandergrenzen; welches Angrenzen offenbar anzeigt,daß sich die Theile desselben zu einer Mehrheit vonganzen Gebilden, deren jedes seine Grenzen hak,von welchen aber das Eine mir einer seiner Grenze ander einen Grenze des Andern liegt, zusammenfügen; —>und em solches Gefüge ist Eine Sammlung (col-lectiv) von aneinandergrenzenden Gebilden — istein Lomignum. Das Angrenzende ist nur Theildes Konciguums, weil dieses das Aneinandergren-zende, d. i. ein Angrenzendes mit seinem andern An-grenzenden ist.
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