n 8 Hydrostatik.
nehmen vermögen, als nur insoferne sie von festenWanden, die ihre Form bestimmen, begränzc werden,heißen hier flüssig.
Erfahrung r.
h. z. Wir haben in der Natur Materien, wel-chen die (h. 2) erwähnten Eigenschaften zukommen,z. B. Wasser, mancherlei geistige Getränke, geschmol-zene Metallen, Quecksilber, die Luft u. d. g. Wirbemerken bei ihnen noch zwci Haupkeigenschafren 1) daßsie alle, die Lust ausgenommen, nur über einer be-stimmten Temperatur als flüssig erscheinen; 2) daß ei-nige bei über merklichen Aenderung des Drucks, demsie ausgesetzt werden, eine merkliche Aenderung ihrerDichtigkeit leiden, andere aber bei merklicher Aende-rung des Drucks ihre Dichtigkeit nicht merklich andern.Zu ersteren gehören z. B. unsere atmosphärische Luft,Waffcrdampfe u. d. g. Zu letzteren gehören Wasser,Quecksilber, geschmolzene Metalle u. d. g. Erstere, dielnftförmiae Stosse, gehören zur Aerometrie; letztere,die lropfbarfiüssigen Materien, gehören hierher.
Erklärung 2.
§. 4. Die Hydrostatik enthalt die Lehre vomGleichgewicht tropfbarflüssigcr Massen unter sich undmit festen Körpern. Hier ist hauptsächlich vom Was-ser die Rede.
Anm. Flüssig sey» setzt allemal eine Mehrheit von Theil-ehen voraus, dir eben durch den Mangel des Zusammen-hangs unter einander den Charakter der Flüssigkeit erhal,ten. Wenn also von einem flüssigen Tdeilchen dieRede ist, so ist darunter allemal schon eine Mehrheit vonAtomen begriffe».
Ersah-