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Grundlehren der mechanischen Wissenschaften, welche die Statik und Mechanik, die Hydrostatik, Aerometrie, Hydraulik und die Maschinenlehre enthalten ... / von Karl Christian Langsdorf
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184
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Aerometrie.

besonder« darin, baß er mit Hook eine verzahnte Kolben«stanae anbrachte, die durch eine Kurbel mit einem «ingrei»senden kleinen Rade oder Drilling «in, und ausgewunde»werden konnte. UebrrdaS ließ er die Ventile» oder Klap«pen weg, und brachte bloß in der Wand de« schliche»Raum« eine enge Geitenössnuna mit einem «inacri-benenStöpsel an, welcher beim Einschieben des.Kolbens her-ausgenommen und beim Rückzüge (der bei ihm lorbrechtgeschahe) wieder eingesteckt wurde- Der Hahn x wurdebeim Einschieben zu- und beim Rückzüge wieder anfg«,dreht. Auch brachte er oben am Recipienten einen meral»lenen Deckel mit einem Stöpsel au-

s- Bvyles dlvuL experiinenl» ph^lico - mechun. ste Vl LL-ris elallics Osp. 1°. I.

Won seinem Namen rührt die Benennung BvslischeLeere richtiger die Guerickische Leere-

Anm- «. Guericke blieb wegen der mit dem Getriebe ver-bundenen langsameren Bewegung auch nach iraer BoyÜ-schen Abänderung doch bei dem Kolben mir »»verzahnterStange stehen, brachte aber letzt einen Hebel zur Erleich-terung der Bewegung an- Auch setzte er die Maschine sounter Wasser, daß die Verkalkung »nd der bei y ange,brach» Hahn vsm Wasser bedeckt wurden. Er beschriebnunmehr selbst zum erstenmal seine verschiedene Einrich,tunaen unter dem Ti»l:

Olkonii <!e 6uer>cke Lxpeeim. nnus dtoHllebu-Zica <levacuo spzrio. tnl.

Anm- s Sturm ließ das Ventil c> (tig. ic>) weg, undbrachte dagegen eine hohle Kolbenstange an, deren Hob,lung sich in die freie Luft endigte. Mit dieser Höhlungkominunicirte ein durch den Kolben gehender Kanal, dermit einem Ventil bedeckt war, da« sich beim Einschiebendes Kolbens nach aussen in die freie Luft öffnete.

Anm. 6. DionysiuS Papi'n brachte an der unverzahn,len Kolbenstange einen Steigbügel an- Aber seineWichtigste Lerbrffenmg bestand darin, daß er an der mit

dem