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Die Fixsterne.

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der Begleiter dieses Sterns sichtbar; mit einem Objective von gleicherOeffnung, welches aber für die optischen Strahlen achromatisirt war,konnte dasselbe 'Resultat erst in 6 Secunden erhalten werden.

Kutherfurd gebührt das grosse Verdienst, nicht bloss Aufnahmenangefertigt, sondern auch deren Ausmessung mit einem besonders zudiesem Zwecke construirten Apparate vorgenommen zu haben (dieBondschen Messungen an Mizar sind nur angestellt worden, um die Ge-nauigkeit der Methode zu zeigen). Die Messungen von drei Aufnahmender Plejaden sind bereits 1806 von Gould reducirt und mit den Bessel-schen Heliometermessungen verglichen worden, wobei sich eine sehr be-friedigende Uebereinstimmung ergab. Auch die Messungen an der Praesepesind 1870 von Gould berechnet worden.

Während Kutherfurd einerseits auf seine Kesultate in der Fixstern-photographie mit Befriedigung blicken konnte, indem sie schon nahe dieHoffnungen Bonds realisirten, erkannte er andrerseits, dass weitere Fort-schritte nunmehr bloss von einer Verbesserung des photographischen Ver-fahrens zu erwarten waren, und dies war Grund genug für ihn, sichüberhaupt von der Himmelsphotographie abzuwenden. Gould beabsich-tigte, die Versuche fortzusetzen, und nahm 1870 das RutherfurdscheObjectiv mit nach Cordoba , Leider zerbrach während des Transportesdie Flintglaslinsc, und erst 1875 konnte Gould nach Beschaffung einerneuen Flintglaslinse die photographischen Arbeiten aufnehmen; es ge-lang ihm, in wenigen Jahren 1350 Photographien von Sternhaufen dessüdlichen Himmels, eine grosse Zahl von Doppelsternaufnahmen undschliesslich Beobachtungsreihen von Fixsternen mit starker Eigenbewegungbehufs Untersuchung derselben auf Parallaxe zu erhalten. In der erstenZeit benutzte Gould hierzu noch Collodiumplatten, in den letztenJahren dagegen schon die viel empfindlicheren Bromsilber-Gelatineplatten.Mit der Ausmessung und Keduction dieser Aufnahmen ist zwar begonnenworden, doch liegt eine Publication darüber noch nicht vor.

Gleichzeitig mit Gould hat sich auch H. Drap er erfolgreich mit derStellarphotographie befasst; seine Arbeiten beziehen sich aber einerseits mehrauf die photographische Aufnahme von Sternspectren und gehören alsonicht in den Rahmen dieses Buches, andrerseits auf die Aufnahme vonNebelflecken und werden daher erst im nächsten Capitel besprochen werden.

Vom Jahre 1882 an ist bereits die Zahl der Astronomen, welche sichmit der Stellarphotographie beschäftigt haben, eine so grosse, dass es nichtmöglich ist, eine exacte Chronologie festzuhalten. Es kommen hierwesentlich in Betracht*) die Arbeiten von Common, von der astro-

* Ray et. Notes sur lHistoire de la Photographie Astronomique. Pag. 39.

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