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sagen. „Und wenn er dich wieder zu unterst setzen will,"sprach er zu Lise, „so gehe nicht und bleib sitzen. Und wennSalomeiggel dir wieder etwas Leides thut, so reit sie z'Bode,ich erlaub' dir's. Von einem solchen Bettelkind mußt dudich nicht ausschelten und mit Steinen bewerfen lassen."Hierauf befahl er der Mutter, Lise ein Eiertätschlein zumachen, damit sie wieder zufrieden werde.
Die Mutter aber meinte, die Sache dürfte nicht so gargefährlich sein, es thäts wohl auch ohne Eiertätsch; dennwenn Lise Eiertätsch habe, wollen die Buben auch und fürAlle habe sie jetzt nicht Eier genug.
Da sing Life wieder an zu schreien und die Mutter mußteauf der Stelle in die Küche.
Indessen tröstete der Vater sein List so gut es ihm mög-lich war und versicherte sie, daß sie viel schöner, braver undbesser sei als die bruderige Salome und als alle in der gan-zen Schule. Keines habe so schöne rothe Baggen, keines sosaubere Kleider wie sie und sie müsse noch viel mehr haben.Das werde die andern Kinder dann brav drucken und siewerden's ihr vergunnen (mißgönnen). Aber darob solle sieNur lachen und Niemandem Etwas nachfragen.
Das merkte sich Lise wohl und faßte auch Alles wohl zuHerzen; denn all dieser Saame fiel in geeigneten GrundUnd wird seiner Zeit auch aufgehen und angemessene Früchtekragen.
Drittes Kapitel.
Alle Salomells Eltern beten und arbeiten und imLeiblichen und Geistigen für i l) r Kind sorgen.
Gewiß hat der geneigte Leser von SalomeliS Eltern jetztschon eine gute Meinung bekommen und er könnte aus dembisher Gesagten richtig schließen, wie sie ihr häusliches Lebenku allen Theilen betreiben würden. Dennoch erfordert es