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Diese drei Kinder sind Life und ibre beiden Bruder,welche eine Hochzeit mit ihr spielen mußten.
Schon mehrere Male hatten sie die Runde in der Stubeherum gemacht und Life drehte ihr Köpfchen nach allen Sei-ten, beschaute sich links und rechts und machte so leichte,hüpfende Schrittlein, als ob sie dieß von einem französischen Tanzmeister gelernt hätte.
Aber den Buben wollte das Spiel verleiden; Gottliebwollte nicht mehr Hochzeiter sein und Ulrich mochte nichtMehr geigen. Dieser warf Hut und Geige weg und Gott-lieb sprang aus Rock und Hut und setzte sich auf die Ofen-bank. Er wolle lieber einen Vehmä'rt spielen, als ein Hochstg.Life soll eine Geiß sein und Ulrich ein Vehhändler, dann wolleer sie auf den Markt führen und er müsse sie ihm abkaufen.
, Liese aber stellte sich mitten in die Stube, fing an zu' lärmen und sagte, daß sie kein Vehmärt, sondern Hochzeithaben wolle, und wenn sie nicht gleich herkommen, so sage- sie's dem Vater und er müsse ihnen Prügel geben.
Diese Drohung machte die Buben wirklich fürchten undsie begannen das Spiel wieder von Neuem.
Und während dessen trat der Vater in die Stube. Erkam vom Hausiren heim und hatte auch brav gelöst, denner warf ein mit Wachstuch umwickeltes Packlein auf denTisch, welches sehr schwer auffiel, so daß man richtig hören^ konnte, daß Geld darin sei.
Er stellte den Stock hinter die Thüre, steckte die Taback-dfeife in den Seitensack und seine Augen suchten seine Lift,l Nach der er sich so lange schon gesehnt hatte.
^ Die Buben hatten sich, beim Anblick ihres Vaters, als-! ^d scheu verkrochen und sich weidlich aus ihren Hochzeits-kleidern heraus gemacht.
Lift aber eilte in ihrem Brautschmucke dem Vater ent-gegen und rief freudig lachend: „Vater! Vater! ich bineine Hochzeiten»!" Und der Vater setzte sich, hob erstauntkein Kind auf die Knie und rief: „Ei, bist du es, Lift?
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