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Und als Salomeli auf die Straße kam, rieb sie sich einwenig die Stirne und sagte lächelnd zu Konrad: „Zesis! ichhabe fast einen Rausch, es läuft Alles mit mir herum."Konrad mußte laut lachen und sprach: „Was? —du, einenRausch? — Mich nähme Wunder woher? Hast ja kaumeinen halben Schoppen getrunken. Uebrigens würde diesmich freuen, müßtest dich dann auch einmal von mir amArme, nicht nur so einfältig bei der Hand, führen lassen."Hieraus nahm er sie an den Arm und führte sie die Straßehinunter. Salomeli aber machte sich wieder los und sägte:„es könne in allweg noch wohl ohne Führer gehen; sie wollendoch eilen, vielleicht können sie Anneli noch einholen" und eseilte dann munter voraus. Konrad aber pressirte gar nicht,auch lachte er oft heimlich zu sich.
Als sie etwa zehn Minuten vom Dorfe entfernt waren,stand Salomeli plötzlich verwundernd still und sagte in fastängstlichem Tone zu Konrad: „Ei, ei! — wir kommen nichtden rechten Weg; da gekts ja immer eben nach und wir sindja über Hügel und Berge bis ins Dorf gekommen." Damußte Konrad laut auf lachen: „jetzt glaube er's bald, daßsie ein Räuschchen habe. Zch wollte doch sehen, ob du esnicht merkest, daß wir nach Dußnäng kommen." „Und dannwohin?" fragte Salomeli erschrocken. „Und dann aufj Tannegg, Schürten, Heerenbrunnen und gegen HartmannsHüsli heim." „Ader das ist ja viel der weitere Weg," önt-I gegnete Salomeli. „Mein Gott, wo willst du mich auch hin-i führen? " „Laß dir doch nicht Angst sein!" tröstete sie Konrad, und bleibe auch gerne bei mir, ich habe dir gewiß Sorg."„Nun," sprach Salomeli, „hast du den wettern Weg mitmir eingeschlagen, so mußt du dich auch tummlen und destostrenger laufen," brach ein Rüthlein von der nahen Hecke,schwang es scherzend gegen Konrad, „lauf, lauf! oder ichzwicke dich." Konrod machte aber allerlei Faxen und suchtel Salomeli im Gehen immer zu bindern. Bald stellte er sich! ihr in den Weg, bald hielt er sie zurück u. s. w. Kurz, als?