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Lise und Salome die beiden Webermädchen : eine Erzählung aus dem Volksleben / von Jakob Stutz
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war aber Salomeli noch nie ausgeblieben, was auch demVater Kummer machte.Vater, gehe doch in den Bogenhinunter," sprach die besorgte Mutter,und siehe, ob sie etwabei Anneli sei." Der Vater wollte gehen und in diesemAugenblick kam Salomeli und Anneli den Wiesenrain herauf,sehr ernstlich zusammen redend. Freudig eilten ihnen die lEltern entgegen und führten Beide in die Stube; da erzählte i

ihnen Salomeli, so gut es sich thun ließ, ihre Verspätung, i

worüber die Eltern erschraken und staunten. Anneli hatte j

das nämliche Schicksal mit Rudolf, der sie in Fischingen, um <

Salomeli zu suchen, in die Krone geführt habe. Aber auch s

sie stehe mit gutem Gewissen da wie Salomeli. ö

Des freuten sich die Eltern unaussprechlich und der eVater sprach:Würden alle jungen Mädchen so standhaft rsein, wäre nicht so viel Unglück in der Welt und die meisten ^Eheleute würden friedlicher zusammen leben." > n

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Fmlflmdzlvanzigstcö Kapitel. "

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Wo genug ist, kann eine Sauhausen. ^

Und wie gehf es der Lift? Die wird ohne Zweifelnicht mehr ledig sein, sondern, wie ihr Vater es meinte und i ftwünschte, längst einen reichen Herrn haben, in der Stadt, gioder am See? Nein, sie ist wunderbarer Weise wirklich ^ einoch ledig, oder wenigstens nicht verheirathet. Sie sagt aber ! ftselbst: es pressiere ihr gar nicht, sie wolle auch noch recht > v<lustig sein und in Freuden leben, ehe die Trübsalstage des j stiehelichen Lebens kommen, von denen so viele Leute sagen, sie j degefallen ihnen nicht. Dazu aber lachte sie nur und sagte:

Sie begehre jedenfalls im Ehstand nicht Trübsal zu blasen/ Sman könne so lustig oder noch luftiger sein, als im ledigen ^ esStand, wenn man es recht ankehre. s dl

Es ist wahr, Lift lebt, besonders seit dem Tode ihrer'lMutter, alle Tage herrlich und in Freuden; denn in ihrer» ,eb