Buch 
Alpenblumen / von Agnes Emerita Geyer
Entstehung
Seite
27
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An **

( 18 0 9 .)

^Zch denke dein/ wenn Mond und SterneMit Pracht und Glanz am Himmel steh'nIn dunkler ahndungSvoller FerneSeh' ich dich stumm verlassen geh n.

Ich seh' dich in der GeisterstundeAuf Gottesackern bethend knien /

Und forschend nach der ew'gen KundeUnsterblichkeit mit Engeln flich'n.

Ich seh' dich sehnend / voll Verlangen/Vertieft nach Himmlischem nur schan'n /Als hatten Götter dich empfangen/

Das Heiligste dir zu vertraun.

Ich denke dein / wenn welke RosenIm Lebenssturm entblättert weh'n.

Dein Bild erscheint der Hoffnungslosen/Sie sieht es blühend untergeh'n.