Band 
[Band 2.]
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32 Geſchichte der Schweitzer.

ten Seiten ſey um dem Kaiſer die gebuͤhrendeEhre zu beweiſen, der ſtaͤhlerne aber auf derlincken zeige an, daß er Sinnes ſey und Hertzgenug habe, das ſeine mit Gewalt der Wafſenzu beſchuͤtzen, ſo jemand ihn wider Billichkeitantaſten werde. Und als ihn der KaiſerlicheCantzler befraget, ob er keine Briefe oder Ge-wahrſame uͤber die eroberte Laͤnder in Haͤndenhabe, ſoll er auf ſeinen Degen geſchlagen undgeſagt haben, er koͤnne keinen andern als die-ſen Brief vorweiſen, welcher auch in guterGeſellſchafft ſey beſiegelt worden. Woraufihn der Kaiſer mit den beſagten Laͤndern imNahmen des Reichs belehnet, und mit gutemFrieden von ſich gelaſſen. Diß ſol ſich imJahr 1266. zugetragen haben. Es will aberdes Savoyſchen Hauſes GeſchlechtbeſchreiberGuichenon dieſe gantze Erzehlung fuͤr eine eiteleErfindung halten, und gibt vor, Graf Petrushabe nicht durch Gewalt, ſondern mit GuͤteKlein⸗Burgund an ſich gebracht; viel von dem-ſelben ſey ſchon von ſeinen Vorfahren beſeſſenworden; mit Johannes Biſchoff von Lauſannehabe er durch guͤtliche Vertraͤge die Herrſchafftund Einkuͤnffte dieſer Stadt getheilet, dasKloſter Peterlingen habe ihn zu ſeinem Schutz-herrn angenommen, viele Grafen und Frey-herren haben ſich gutwillig unter ſeinen Schirmbegeben, und die Lehen von ihm empfangen;andere Rechte habe er mit Geld erkaufft; nur

Graf