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[Band 2.]
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Vierdten Theils zweytes Buch. 33

len Nothfall bereit ſtehen. Unterdeſſen wachetedie Goͤttliche Vorſehung nicht minder in dergroͤſſern Stadt zur Erhaltung derſelbigen. ImNiederdorff an dem Spital war ein groſſesund weitlaͤuffiges Wirthshauß, in welchem ſicheine groſſe Anzahl von den Mord⸗Geſellen, weilder Wirth auch auf ihrer Seiten war, verſam-melt hatte. Dieſe beſpracheten ſich in einerStuben, wie ſie ihren grauſamen Anſchlag ausfuͤhren wollten, achteten aber eines Knabennicht der hinter n Ofen gelegen, und ſich,als wann er ſchlieff, angeſtellt hatte. DieſerBecker⸗Junge, Eckenwieſer genennt deſſen Nah-me wohl verdienet hieher geſetzt zu werden;als er ſo viel von dem blutigen Vorhaben ver-nommen, daß die zuſammen verſchworne um einUhr nach Mitternacht das Rathhaus beſtuͤr-men und beſetzen, hierauf alle ihre widerwaͤrti-gen ermorden wollten, und daß ihr Wort⸗Zei-chen ſey, ich heiſſe Petermann bekamGelegenheit ſich aus der Stuben hinweg zuſtehlen, des Buͤrgermeiſters Braunen Hauszuzueilen, und ihm alles, was er gehoͤret, zuentdecken.

Der Vuͤrgermeiſter uͤber dieſe boͤſe Zeitung erſchrocken, legte alſobald ſeinen Pantzeran, und wolte nur mit einem eintzigen Dienerbegleitet, dem Rathhauß zueilen: Unter ſei-ner Haußthuͤr aber ſchlug dieſer getreue Diener den heilſamen Rath vor, ſein Herr ſolle

[IV. Theil. C mit