Fuͤnfften Theils erſtes Buch. 7
lich ſtehet, daß die Eidsgenoſſen ſie zu desReichs Handen angenommen, hat er ſich zufrieden gegeben, und dieſe uber abs⸗Brieffegut geheiſſen; gab aber darbey ihnen zu ver-ſtehen, daß, weil er fuͤr eine ſo weite und koſt-bare Reiſe, die er der gantzen Chriſtenheit zugutem vornehme, Geld vonnoͤthen habe, ſowolle er ihnen das Eingenommene im Nah-men des Reichs ſo vortheilhafftig fuͤr ſie ver—pfaͤnden, daß niemand als er, der Kaiſer, undſeine Nachfahren am Reich, und zwar nichtohne ihre Genehmhaltung, ſolte Recht haben,daſſelbe, und zwar nicht anders als unmittelbaran das Reich wiederum zu loͤſen. Alſo hat erdenen von Zuͤrich die Staͤdte Baden, Mellin-gen, Bremgarten und Surſee ſamt aller Zu-gehoͤre, mit Erlaubniß auch ihre uͤbrigen Eids-genoſſen in die Pfandſchafft treten zu laſſen,um 4500. Guͤlden, denen von Bern aber dievon ihnen eroberten Staͤdte und Schloͤſſer imArgau um ooo. Guͤlden, pfandsweiſe uͤber-laſſen. Der den Zuͤrchern gegebenene Pfands-Brieff haͤlt kuͤrtzlich folgendes in ſich: In demerſten Artickel bekennet Kaiſer Siegesmund,daß er fuͤr ſich als Roͤmiſcher Kaiſer, im Nah-men des Reichs der Stadt. Zuͤrich, an baarerhaltene und in kundlichen Nutzen des Reichsverwendete 400. Guͤlden verſetzt und verpfaͤn-det, Schloß und Stadt Baden, Mellingen,Bremgarten, Surſee 5 allen und 1
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