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[Band 3.]
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12 Geſchichte der Schweitzer.

und Marggrafen aus Brandenburg Friederich,der zuvor Burggraf von Nuͤrenberg geweſen,dem Grafen von Oetingen, Grafen Friederichvon Toggenburg, und vielen andern Herren,ſamt viertauſend Pferden begleitet. Als ernun drey Tage ſich alldorten auſgehalten, undſich mit Graf Amadeus dem achten von Sa-voyen, der ihm biß dahin entgegen gekommen,wegen ſeiner bevorſtehenden Reiſe unterredet,ließ er die Kaiſerin ſamt dem meiſten Begleitwiederum zuruͤcke auf Baſel gehen, er aber ſetz-te ſeine Reiſe mit Graf Amadeus uͤber Mur-ten und Genff in Franckreich fort. In ſeinerAbweſenheit ward der ungluͤckhafftige HertzogFriederich zu Conſtantz auf das aͤnſſerſte verfol-get. Der Biſchoff von Trident ſchoß einenBannſtrahl wach dem andern wider ihn loß.Die Kaiſerlichen Geſandte nahmen von allenſeinen Untesthanen die Huldigung im Nahmendes Kaiſers auf, ſein Bruder ſelbſt, HertzogErnſt der Eiſerne, ſuchte ihn der GrafſchafftTyrol zu entſetzen. Alſo kam er in ſolche Ver-achtung, daß niemand mehr mit ihm wolteGemeinſchafft haben, wie dann diß das Schick-ſal aller ungluͤckhafftigen iſt, daß jedermannſie wie die Peſt meidet, der gemeine Mannihm auch nichts mehr verkauffen wolte, und eraus Verachtung, der Friedel mit der leerenTaſchen, genennet worden. In dieſer allge-nieinen Verfolgung machte er ſich wehe

wider