Fuͤnfften Theils zweytes Buch. 37
ſpruch genug thaͤten, und den ihren Leuten bißdahin zugefuͤgten Schaden e zten. Sie 15geten auch die drey Laͤnder, nach Inhalt derBuͤnde in das Kienholtz, und mahneten ſiezur Huͤlffe wider ihre Feinde die Walliſer aue.Die Laͤnder ſchlugen nochmahlen die Huͤfffeaus, und vermochte bey ihnen der neue Bundmehr als der alte; weil ſie auf die von Bernum etwas eiferſuͤchtig, wegen des groſſen Gluͤcksund Vortheils, ſo dieſe in dem Oeſterreichi—ſchen Krieg gehabt. Obwohl nun die Geſand-ten von Zuͤrich und Schweitz, die Sonntags nachBartholomaͤus auf Bern gekommen, ſich eiferigbemuͤheten, den Frieden herzuſtellen, aus Forcht,Bern und die drey Länder moͤchten ſelbſt aneinander wachſen, zu dieſem Ende ihnen auchden Vortrag thaten, ob ſie um 6000. Schild-Francken wegen zugefuͤgten Schadens woltenBuͤrgſchafft nehmen; erklaͤrten ſich dieſe noch-mahlen, daß von keinem Frieden zu reden, ehedem Rechts⸗Spruch zu Zuͤrich genug gethan,und aller hernach ihnen verurſachete Schadengut gemachet ſey, und ehe dieſe Bedinge er—fulet, ſie keine Tagſatzung mehr beſüͤchenwollen.
Alſo griffen ſie nochmahlen zu den Waf-fen, und waren Sinnes denen von Wallisvon unten hinauf und von Aelen in das Landzu fallen, weil ſie aber beydes von dem Her-tzog von Savoyen und auch denen von Frey-
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