Band 
[Band 3.]
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Fuͤnfften Theils zweytes Buch. 41

len alle ihre ligende Stuͤcke und Guͤter, die ſievor Anfang des Kriegs beſeſſen, und die ſienicht ſelbſt verkaufft und entfremdet haben.Zweytens, ſolle ein gemeiner Richter, undzwar von ihnen den Schied-Maͤnnern geſetztwerden, welchem der von Raren und die ſei—nen, wie auch die von Wallis und das Capitelalle ihre Anſprachen, ſo ſie gegen einander haͤt-ten, vortragen, und des Rechtens daruͤber ge—wertig ſeyn ſollen. Drittens, was der Scha-den an fahrender Haab und die verſeſſenen Zin-ſe des von Raren und der ſeinen betreffe, ſobehalten ſie, die Schied⸗Richter, ſich vor, dar-uͤber auf den zwantzigſten Tag Januar zu Evianabzuſprechen, auf welche Zeit beyde Partheyenmit verbrieffeten Vollmachten einlangen ſolten.Weil nun unterdeſſen die Eidsgenoſſen aufzwoen Tagſatzungen zu Zug und zu Bern un—auf hoͤrlich an dem Frieden arbeiteten, und dieGeſandten der vier Orte zu Eingang des1420ſten Jahrs, denen von Bern einriethen,die gantze Sache dem Hertzog ſamt ſeinen Mit-Richtern zu uͤbergeben, und dag angeſetztenTag zu Evian zu beſuchen; der von Raren auchfuͤr ſich, ſein Eheweib, und alle ſeine Erben,ſeine Sachen durch beſiegelte Brieffe denen vonBern in ihre Haͤnde uͤbergeben und vertrauet;als ſendeten die von Bern ihre Bothſchafftermit denen von Zuͤrich, Schweitz, Zug, Gla-ris, Freyburg und Solothurn begleitet, auf

Evian,