Band 
[Band 3.]
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52 Geeſchichte der Schweitzer.

kundſchafften laſſen, und vernommen, wie ſorg-loß die Eidsgenoſſen ſeyen, entſchloß ſich alſo-bald dieſelbigen anzugreiffen. Zu dieſem Endeverordnete er erſtlich die Reuterey/ welche den An-griff thun, und verhuͤten ſolte, daß die Feindeſich nicht in Ordnung ſtellen koͤnnten. DerReuterey mußten drey abgeſonderte Hauff nFuß-volcks folgen, von welchen einer den andern entſe-zen, und die ſo im Streit ermuͤdet, mit friſcherMannſchafft verſtaͤrcken ſolte. Nach gemach-ter Ordnung rennete die Reuterey die naͤchſt-gelegenen Lucerner mit ſolcher Wuth und ſourploͤtzlich an, daß ſie keine Ordnung machenkonnten; machte ihnen auch ſo bange, daß ihrPannertraͤger ſein Panner auf die Erden legen,und mit den Fuͤſſen darauf ſtehen mußte, bißdaß er ſich ſeiner Feinde erwehren koͤnnte.Die von Uri, als ſie der Lucerner Noth ſahen,drangen hierauf mit ſolcher Wuth in die Feinde,daß auch ihr Panner in die andere Hand ge-bracht, und doch gerettet worden. Die vonZug als die entfehrnteſten kamen endlich auch zudem Spiel, und ſtritten mit ſolcher Dapfer-keit, daß ihnen zween Panner-Herren erſchla-gen worden, der dritte doch das Panner denFeinden entriſſen hat. Indem nun der Mai-laͤndiſche Feld⸗Herr ſeine ſtreitenden Hauffen im-mer mit friſchen Voͤlckern ſtaͤrckte, die ermuͤ-deten Eidsgenoſſen ſich an den Berg in ihrenVortheil zuruͤck ziehen wolten, der Berg aber

von