Fuͤnfften Theils fuͤnfftes Buch. 119
weil ſie damahls mit Hertzog Friederich in ge—ſchwornem Frieden geſtanden ꝛc. und anderedergleichen Sachen mehr. Obwohl nun dieSegereſfen haͤtten antworten koͤnnen, daß ſieaus Befehl des Kaiſers, der Fuͤrſten des Reichs,ja des Concilii zu Conſtantz, dieſe Laͤnder mitgroſſem Koſten eingenommen, auch noch dazueinen„ Pfand⸗ Schilling fuͤr die-ſelben erleget; der fuͤnffzigjaͤhrige Frieden auchmit einem, der fuͤr des Reichs Feinde erklaͤretworden, nicht mehr mit ihnen, als Reichs⸗An-gehoͤrigen, beſtehen moͤgen; neben dem daßſie dieſe Oerter ſowohl zu Handen des Reichsbeſaͤſſen, ſowohl ſie das Hauß Oeſterreich be-ſitzen wuͤrde; ſo gaben ſie doch nur zur Ant-wort, daß dieſes der Kaiſerlichen Geſandten An-bringen von groſſer Wichtigkeit, und alſo nichtanders als mit gemeinem Nath aller Eidsge-noſſen koͤnne beantworten verden; ſie wollenderohalben eine gemeine Verſammlung zu Lu-cern anſtellen, die Sache in Berathſchlagungziehen, und ſich hernach gegen dem Kaiſer er-klaͤren. Gewiß iſt es, daß es damahls mitder Eidsgenoſſenſchafft ſehr mißlich geſtanden.Die Eidsgenoſſen ſchickten ihre Bothen aufZuͤrich, um von ihnen zu vernehmen, ob ſie ei-nen Bund mit dem Hauſe Oeſterreich gema-chet, und was derſelbe in ſich halte. Die vonZuͤrich geſtunden den Bund rund heraus, laſenauch den Bothen die Artickel deſſelben ab, eine
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