Band 
[Band 3.]
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134 Geſchichte der Schweitzer.

Handlung einem Lands, verderblichen und bluti-gen Krieg vorzubiegen. Weil aber die StadtZuͤrich nicht ſagen dorffte, wo ſie der Schuhdruckte, daß ſie nemlich hoffete, Pfeffickon undandere, denen von Schweitz zugeſprocheneOrte, wiederum zu bekommen, und gegen dasGaſter, Thurgaͤu und Toggenburg groͤſſereVortheile durch den Krieg zu erlangen; alsgab ſie zwar offt gute Worte, ihr Sinn aber warzum Krieg geneiget. Im Januar des 144 ſtenJahrs ſchickten die von Lucern, Uri, Unterwal-den, und Zug eine Bothſchafft auf Zuͤrich, umſie von dem Oeſterreichiſchen Bund abzubrin-gen, und ſie zu bereden, ſich lediglich an demalten Eidsgensͤſſiſchen Bund zu halten. Alleindie Antwort fiel nicht gar freundlich aus; ſin-tenmahl die Zuͤricher vermeldeten, daß wanndie Eidsgenoſſen in ihrer alten Freundſchafftverharret, es keiner neuen Buͤndniß vonnoͤthengeweſen. Weil aber dieſelbige erkaltet, ſo ha-ben ſie vermeinet nicht unrecht zu thun, wannſte neue Freunde ſuchen wuͤrden; weil ſie nunſolche an den Hertzogen von Oeſterreich gefunden, und ihnen nach den EidsgenoͤſſiſchenBuͤnden ſelbſt zuſtehe, ſich zu verbinden mitwem ſie wolten, ſo ſeyen ſie entſchloſſen bey dieſem neuen Bund beſtaͤndig zu verharren, undſich weder von den Eidsgenoſſen, noch jemandandern Geſetze vorſchreiben zu laſſen. Dieſeabſchlaͤgige Antwort veranlaſſete die von 10au