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[Band 3.]
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175
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Fuͤnfften Theils ſechstes Buch. 175

wuͤſteten ſonderlich um Regenſperg herum alleszu groſſem Schaden der Landleuthe. Als nunſolches die zu Lucern verſammelten Eidsgenoſſenvernommen, nahmen ſie den Entſchluß in allerEile wiederum zu Feld zu gehen. Alſo zogendie von Lucern, Unterwalden und Zug alſobaldauf Baden zu, an St. Johannis Abend; Dievon Uri, Schweitz und Glaris ſtieſſen auf Jo-hannis zu Gruͤningen zuſammen. Die erſternruͤckten von Baden herauf biß auf Hoͤnck, undals die letztern ſich auch mit ihnen vereiniget,warteten ſie nur auf die von Bern, um etwashauptſaͤchliches vorzunehmen. Nachdem dieſenun endlich ſamt ihren Bundsgenoſſen von So-lothurn mit groſſer Macht angezogen kommen,ward in dem Kriegs⸗Rath, doch nicht ohneWiderſpruch beſchloſſen, die Belagerung vonZuͤrich vorzunehmen. Dieſen Entſchluß nunauszufuͤhren, zogen die von Bern und Solo-thurn fuͤr Altſtetten hin, zu ihnen ſetzten auchdie von Zug von Hoͤnck uͤber die Lindmat, wieauch die Voͤlcker aus den Freyen Aemtern.Dieſe alle lagerten ſich vor der mindern Stadt,in dem Kloſter Selnau und da herum. Dieubrigen Eidsgenoſſen von Lucern, Uri, Schwetz,Unterwalden und Glaris ſchlugen ihr Lager aufvor der groͤſſern Stadt, auf der Spanweidund daherum; verlegten alle Straſſen derStadt, ausgenommen diejenigen zum Geiß-thurn, und an den See, weil ſie ſich ſo 10 5

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