Fuͤnfften Theils ſiebendes Buch. 185
daruͤber zu erſterben. Weder das vor ſich ha—bende Waſſer, noch die gegenuͤber ſtehendenfeindlichen Heer⸗Spitzen, noch das auf ſie ge-richtete Geſchuͤtze waren faͤhig ihnen die minſteForcht einzujagen, ſie ſprangen mit unglaͤubli-chem Muth in das Waſſer, lieſſen das geſam-te feindliche Geſchuͤtze unerſchrocken auf ſie loß-donnern, ſetzten an das Land, machten ſich al—ſobald Raum, und ſchlugen mit ihren ſchwe-ren Hellparten die Feinde Glieder- und Reyhen-weiſe zu Boden! ſo daß der Delphin genugzu thun hatte, ihnen andere Hauffen entgegenzu ſtellen. Weil er aber ſolche in Überfluß hat-te, und allezeit friſche Voͤlcker anfuͤhrte, ſomuſten endlich die, nicht nur durch die naͤcht-liche Reiſe, ſondern auch durch ſo vieles nie-dermetzeln ermuͤdeten Eidsgenoſſen ein wenigbeyſeits weichen, und ſich in das alldorten ſte—hende Siechenhauß zu St. Jacob, und dendabey gelegenen ummauerten Baumgarten zu-ruͤcke ziehen. Mitten in dieſem blutigen Ge-fecht wolten die von Baſel ihre Freunde in derNoth nicht ſtecken laſſen, ſondern dieſelben mitaller Macht entſetzen, alleine der Delphin, derſolches leicht zuvor erachten koͤnnen, hatte, da—mit er nicht zwiſchen Thuͤr und Angel kaͤme,einen Hauffen von 8000. auf der Hoͤhe beySt. Margarethen verordnet, welcher die Baß-ler, wann ſie heraus zoͤgen, abſchneiden, undihnen die Stadt abrennen ſolte. Nachdem
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