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[Band 3.]
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200 Geſchichte der Schweitzer.

und ſchon in das eilffte Jahr an ſeinem Hofguferzogen worden, wiederum zuruͤck zu ſchi-ken. Weil er nun befoͤrchtete und zwar nichtohne Grund, es moͤchte dieſes Unternehmeneinen groſſen Krieg erwecken, und ihm nichtnur des Roͤmiſchen Koͤnigs, ſondern auch derKoͤnige von Engelland und Caſtilien, die denAnwachs der Frantzsſiſchen Macht mit ſcheelenAugen anſehen wuͤrden, Waffen uͤber denHals ziehen, als trachtete er ſich der Eidsge-noſſen im Fall der Noth zu verſichern. Indieſem Abſehen ſendete er den Biſchoff vonMontauban und Herrn Anton von Laonet,Landvogt in Ober-Burgund, als Geſandte indie Eidsgenoſſenſchafft, ließ auf einer zu Bernim Brachmonat dieſes. Jahrs gehaltenen Tag-ſatzung vortragen: Wie daß er, nach demBeyſpiel ſeines Herrn Vaters, die Eidsgenoſſenimmer hoch gehalten, und ſie als ſeine beſte undvertrauteſte Freunde erkenne; daher er ſonderlich verlange die Vereinigung, ſozwiſchen Koͤnig Ludewig und ihnen geweſen, auf gleichenFuß wiederum herzuſtellen, und ihnen die glei-chen Penſionen unter gleichen Bedingen inskunfftige auszurichten, des guten Zutrauens,die Eꝛosgenoſſen werden nicht minder geneigtſeyn, die gute Freundſchafft mit der CronFranckreich fortzuſetzen. Auf dieſen Antrag folgete von Seiten der Eidsgenoſſen kein endlicherEntſchluß, theſls weil etliche EidsgenoͤſſiſcheHaupt-