Band 
[Band 4.]
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14 Geſchichte der Schweitzer.

genoſſen, zu welchen hernach noch zwey tauſendgeſtoſſen, und eine gewiſſe Anzahl Gaſconier,ſamt nothwendigem Geſchuͤtz, die Stadt Piſaſich wiederum unterwuͤrffig zu machen. DiePiſaner, die ſolcher Gewalt zu wiederſtehennicht maͤchtig genug geweſen, nachdem ſie eineZeit lang belagert worden, erklärten ſich, ſiewollen ſich an den Koͤnig in Franckreich ergeben,und weilen ſie viel von den Frantzoſen in ihreStadt einlieſſen, auch denſelben mit aller Freund-lichkeit begegneten, vergieng dieſen die Luſt, dieBelagerung fortzuſetzen. Alſo brachen die Ga-ſconier die erſten auf; die Eidsgenoſſen folgetenihnen nach, und zogen auch ab; und weilen dieFlorentiner ſie zu bezahlen nicht Gelds genughatten, mußte der Koͤnig in Franckreich aus ei-genem Seckel ſie befriedigen. Sonſten bewarbſich in dieſem Jahr Kaiſer Maximilian beyden Eidsgenoſſen um eine Vereinigung mit demHauſe Oeſterreich, erlangte auch ſein Begehrenvon den vier Orten Zuͤrich, Bern, Uri undUnterwalden, denen eine Zeit hernach Schweitzund Glaris gefolget. Dieſe Vereinigung wardauf den erſten Erb⸗Frieden mit Hertzog Sieg-mund aufgerichtet gegruͤndet. Nur mit demUnterſcheid, daß die Oeffnung und das Schwerender Waldſtaͤdee ſamt dem Schwartzwaldſollte aufgehoben und abgethan ſeyn. Hingegengab der Kaiſer an ſtatt der Wallgaͤuer Brand-

ſchatzung den Eidsgenoſſen zehen tauſend Guͤden,