Band 
[Band 4.]
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326 Geſchichte der Schweitzer.

auf beyden Seiten ſtehen ſollten; ſendetenſie denſelben erſtlich ihre Raths-Bothen,die von Zuͤrich an ihre Angehörigen, daß ſieden Maylaͤndiſchen Boden, und die uͤbrigenan ihre, daß ſie den Kirchen-Staat nicht betreten ſollten. Hernach ſendeten ſie noch andere, mit Befehl, daß ſie beyderſeits ab-und nach Hauſe ziehen ſollten. Die auf Seiten der Franzoſen kamen zu den ihren, undmahnten ſie aus dem Feld; ſie fanden auch,wider vermuthen, Gehorſam; theils weilender von Lautrec allen guten Rath der verſuchten Kriegs- Leute verachtete, theils weilener die Eidsgenoſſen ſchnoͤde hielt, und nurſeine Franzoſen ruͤhmte, theils auch weilener ihnen ihre Soͤlde nicht zu bezahlen hatte;indem die verſprochenen zoo. Ducatennicht angekommen, und das HerzogthumMayland ein ſo groſſes Heer zu verſoͤlden,nicht im Stand war. Alſo giengen ſie nachHauß, und lieſſen das Franzoͤſiſche Heervon Fuß⸗Volck entbloͤſſet. Auf der Paͤpſt-lichen Seiten aber hinterhielt der liſtigeCardinal von Sitten die Bothen, daß ſienicht zu den ihren kommen konnten; alſoblieben dieſelben in Italien. Weilen nun.Lautrec nach der Eidsgenoſſen Abzug denFeinden im Feld nicht mehr Stand haltenkonnte; bemuͤhete er ſich ihnen den Paß uͤberdie Adda zu ſperren, und dardurch Maylandzu