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[Band 4.]
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352 Geſchichte der Schweitzer.

d Oeffnung des Cloſters. Die Obrigkeitdieſen ihren Schluß zu hintern, nahmenihnen die Regel, Faſt-Taͤge, Stroh-Saͤcke,Mette, Zeit esa get wel-ches zu thun, nach Paͤpſtlichen Rechten keinerweltlichen Obrigkeit gebuͤhret. Allein mitdieſem waren die Cloſter-Frauen noch nichtzufrieden, ſondern hielten an, daß man ſiedes Ordens gaͤntzlich entlaſſe, ſie ſeyen derStadt Bern unterthan, arme und unſchuldige Gefangene, und begehren um Gottesund ihrer Seelen Heile willen, erlediget zuwerden. Nachdem man nun den BarfuͤſſerProvincial Georg Hoffmann von Straß-burg, ſie eines andern zu bereden, beruffen,auch ihnen den zoten Wintermonath vonObrigkeit wegen zu Sinn gelegt, das Geluͤbd, ſo ſie gethan, den Gebrauch, der ſintunverdencklichen Jahren geweſen, den Willen der Stiffterin ihres Cloſters, alles abernicht verfaͤnglich ſeyn wollte; hat die Obrigkeit aus Beyſorge ſie moͤchten ſich mit Unord-nung aus dem Cloſter begeben, ihnen gebothen, das 1 fleiſſig beſchloſſen zu halten,niemand verdaͤchtigem Aus-und Eingang zugeſtatten; einer jeden aber erlaubet, mit dernachſten Bluts⸗Freunde Rath, ohne desCloſters 2 eſchwerde weltlichen Stand anzunehmen, und auch zu heurathen; woraufetliche a ſſobald aus dem Cloſter eun