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[Band 4.]
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Achten Theils erſtes Buch. 7

und des Obrigkeitlichen Befehls daruͤber zu er-warten. Zu Baſel wurden in dieſem Jahrvon Oeolompadius, Farel, Stoͤren, unter-ſchiedliche Diſputationen gehalten, und bekamdie Reformation je laͤnger je mehr Anhaͤnger.Weil auch Biel durch Doctor Wittenbachsihres Pfarrers Predigten derſelben beypflichtenwolte, ſchrieben die zu Lucern verſammeltenEidsgenoſſen an den Biſchoff von Baſel, die-weil die von Biel ſonderlich ungeſchicklich imLutheriſchen ketzeriſchen Glauben ſich merckenlaſſen, und damit behafftet ſeyen, als ſolle derBiſchoff durch eine Bothſchafft mit ihnen re-den laſſen, von ſolchem Mißglauben abzuſte-hen. In der Stadt St. Gallen wurden dieBilder abgeſchaffet, und mit Vorwiſſen desRaths bey Nacht, um Unruhe zu vermeiden,von den Kirchenpflegern ausgetragen, und denPredigern befohlen, alleine GOttes Wort zuverkuͤndigen, den fuͤnfften April. Die vonSchaffhauſen ſeynd von den EidsgenoͤßiſchenGeſandten gleich wie Zuͤrich gemahnet worden,von Lutheriſcher Secte abzuſtehen. Gaben zurAntwort, ſie ſeyen ferners geneigt allem nach-zukommen was die Eidsgenoͤßiſchen Buͤnde er-fordern. Sie haben unterſchiedliche Ceremo-nien abgethan, doch die Gottesdienſte dardurchnicht gemindert. Sie laſſen einen jeden glau-ben, nachdem er meine, ſeiner Seelen Heil undSeligkeit zu ſchaffen, bitten man ſolle ihnen

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