76 Geeſchichte der Schweitzer.
in der Barfuͤſſer⸗Kirche hatten, und die Taf-feln herunter, und verbrennten ſie vor der Kir—che; auch wurden aus dem Groſſen Muͤnſterden ſieben und zwantzigſten die Bilder weg ge-than, und ein Theil derſelbigen verbrennt,eine gantze Gemeinde aber von Herren, Mei-ſtern und Knechten in die Kirche beruffen,und von denſelbigen ein Eid aufgenommen,daß ſie ſich des kleinen und groſſen RathsHandlungen und Nathſchlaͤgen nicht wider—ſetzen, ſondern ſelbige handhaben wolten. Esward auch fuͤr die welſchen Unterthanen eineDiſputation in Lateiniſcher Sprache gehaften,in welcher ſonderlich Farell die Reformationvertheidiget, weil aber keine ſonderliche Wider-waͤrtige ſich hervor gethan, ſo ward dieſelbigebald geendet. Gleichfalls hielt man auch einGeſpräch mit den Widertaͤuffern, in welchemſie ihrer Irrthuͤmer uͤberwieſen, und die hart—naͤckigſten aus dem Lande gefuͤhret worden.Die fremden beruffenen Gelehrten, die die Obrig-keit gaſtfrey gehalten, reiſeten gegen Ende Ja-nuarius von Bern wiederum ab. Die von Zuͤ-rich wurden von zweyen Stands⸗Gliedern bißauf Lentzburg, und von dannen mit zweyhun—dert Mann durch Bremgarten begleitet, kamenauch den erſten Hornung gluͤcklich zu Zuͤrich an.Auf den ſiebenden Hornung wurden die zehenSchluß⸗Reden vor Raͤthen und Buͤrgern gutgeheiſſen, den vier Biſchoͤffen alle e 1
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