Band 
[Band 4.]
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Achten Theils fuͤnftes Buch. 135

mehreſten ihre Antwort dahin: ſie wolten denſel-bigen annehmen, in ſo weit er nicht wider ih-ren Herren den Biſchoff und wider ihre Frey—heiten ſtreite. Als nun der Hertzog ſahe, daßer nichts ſchaffen koͤnnte, verließ er die Stadtden raten December, und iſt von der Zeit annicht mehr in Genf gekommen. Nach ſeinemHinſcheid verminderte ſich ſein Anhang von Tagzu Tag; ſo daß Ami Bandiere, deſſen Sohnauch ausgewichen, ſamt vielen andern den Muthbekommen, mit vielen jungen Kindern begleitet,ſich vor Rath zu ſtellen, und mit weinendenAugen denſelbigen anzureden: Meine Guaͤdi—ge Herren! kennet ihr dieſe arme Kinder, dieda Waiſen zu nennen, obwohl ihre Vaͤter nochin vollem Leben ſind; kennet ihr ihre ungluͤck-hafftige Vaͤter, derer Untergang man geſchwo-ren, und die um ihr Leben in Sicherheit zu ſe-zen, ihr Haußweſen und Handlung verlaſſen,und eine Zuflucht in fremden Landen ſuchenmuͤſſen? kennet ihr ſie nicht, Gnaͤdige Herren!fuͤr eiferige und das Vaterland liebende Buͤr—ger, Leuthe, denen nichts zu verweiſen ſtehet,und die eines beſſern Gluͤcks wuͤrdig; ſageteure Meynung frey heraus, und gebet derWahrheit Zeugniß. Die Raths⸗Herren durchdieſen Vortrag bewegt, mußten geſtehen, daßſie wider die Auffuͤhrung der ausgetretenen nichtszu ſagen wuͤßten, und daß ſie dieſelbigen fuͤr ehr-liche Leuthe erkenneten. Dieſes Zeugniß faſſete

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