162 Geſchichte der Schweitzer.
uͤbergeben, und zu Athen um Frieden inſtaͤn-digſt bitten mußten, welchen ſie doch nicht er-halten haben. Dieſer letztern Art iſt der ein—heimiſche Krieg zwiſchen den Reformirten undRoͤmiſch⸗Catholiſchen Orten„ welchen wirdißmahl beſchreiben wollen, geweſen. Dannobwohl die Reformirte in zweyen Scharmuͤtzelnzwar unten gelegen, aber nicht uber 1200.Mann verlohren, ſo hat doch die Reformationdurch dieſe geringe Niederlage einen harten Stoßund unwiderbringlichen Schaden erlitten. Zu-vor, und ſint dem gemachten Lands-Friedenwar ſie in beſtaͤndigem Wachsthum und be-gluͤcktem Fortgang, das Thurgau, die Got-teshauß⸗Leute von St. Gallen, das Rhein-thal/ die Grafſchafften Sargans und Baden,die freyen Aemter, alle gemeinen Herrſchafftenhatten dieſelbe bereits angenommen, oder wa-ren geneigt ſelbige anzunehmen, allein ein ein-
iger Ungluͤcksfall hat ales umgekehret, undfe, da ſie ſchon gepflantzet geweſen, wiederumausgereutet. Indem wir nun dieſen einheimi-ſchen Krieg mit unverfangenem Gemuͤthe be-ſchreiben wollen, werden wir vielleicht wederbey der einen noch andern Parthey, wohl aberbey dem unpartheyiſchen Leſer geneigten Bey-fall finden, indem wir nichts einrucken wollen,als was auf Obrigkeitliche Inſtructionen, Vor-träge, Abſcheide ꝛc. als glaub wuͤrdige Schrif-ten ſich gruͤndet. Unſer Vorhaben iſt 1
icht,