288 Geſch. der Schweitzer. 1534)
then werden. Was den Alexander du Moulinbelange, ſo bethen ſie die Herren Geſandtenvon ihrem Begehren abzuſtehen, ſintenmahldes Raths Gewohnheit nicht ſey, die einmahlergangene Schluͤſſe wiederum aufzuheben. Ob-wohl nun der Barfuͤſſer mit minderer Hefftig-keit als Furbiti predigte, ſo predigte er dochnichts anders als die Roͤmiſche Religion, wel—-ches die Geſandte von Bern, die ihn zu etli—chen mahlen angehoͤret, veranlaſſet, von demgroſſen und kleinen Rath zu begehren, daßd die-ſem Prediger, weil er höͤchſt ſchädliche J Irr-thuͤmer lehrete, ein Stillſchweigen auferleget,hingegen einem von ihren Haußgenoſſen erlau—bet werde die Wahrheit rein und lauter zu pre—digen. Dann ſo lange ſie nur in den Haͤuſernihren Gottesdienſt verrichteten, wuͤrde ihrergeſpottet, und ihre Lehre, als eine ſolche, dieſich nur in den Winckeln, nicht aber öffentlichdoͤrffte hoͤren laſſen, ſchaͤndlich durchgezogen;welches ihnen unertraͤglich, auch konnen ſie dieihren nicht mehr binterhalten, daß ſie nicht desBarfuͤſſers Irrthuͤmer allem Volck oͤffentlichvor Augen ſtellen. Dieſes Begehren wurdealſo beantwortet, der Rath werde ein wacht-bares Auge auf den Barfuͤſſer haben, ihm ſeyleid wann die Herren Geſandte wegen der Re—(gion beſchimpffet werden, er wolle auch denThaͤtern nachforſchen, und dieſelben mit allerEtrengigket abſtraffen. Er wuͤnſchte zwargern