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[Band 4.]
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1534) Achten Th. eilfftes B. 361

anheben. Hierauf ſuchte Hertzog Ulrich baldbey Franckreich, bald aber bey etlichen deut-ſchen Fuͤrſten Hulffe und Beyſtand, ward aberallerorten abgewieſen, weil Franckreich anders-wo zu thun hatte, die Deutſchen aber ſich aneinen ſo maͤchtigen Kaiſer nicht reiben wolten.Doch nachdem der ungluͤckſelige Hertzog ſchonbiß in das eilffte Jahr das Elend gebauet,giengen vielen Fuͤrſten die Augen auf, ſie be-trachteten daß der Kaiſer dieſes ſchoͤne Hertzog-thum zu ſeinen und ſeines Hauſes Handen ge-nommen, und dardurch ſeine Macht verſtar-cket. lürich ſey gleichwohl ein Neichs⸗ Fuͤrſtgeweſen, was ihm begegnet, koͤnne andernauch widerfahren, und werde es dem Kaiſerniemahls an Vorwand ermangeln, dieſen oderjenen in die Acht zu erklaͤren, wann deſſelbenLaͤnder ihm 0 anſtuͤnden. Aus dieſen undandern Betrachtungen, fiengen dieſe Fuͤrſtenan auf dem Reichs-Tag zu Augſpurg Anno1030. dem Vertriebenen das Wort zu reden.Allein ſo fern iſt es, daß der Kaiſer ſie ihrerBitte gewaͤhret, daß er vielmehr auf gleichem9 8 Tag ſeinen Bruder Ferdinandus mitden Wirtenbergiſchen Landen im Nahmen desReichs oͤffentlich belehnet hat. Welches vie-len die Augen noch mehr geoͤffnet, daher derLand- Graf von Heſſen, der mit dem Ver-triebenen in naher Verwandſchafft ſtund, ſchondazumahl getrachtet haͤtte, denſelben mit 1er