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[Band 5.]
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114 Geſch. der Schweitzer K al

Piemont, wie auch in Rouſſillon gegen Spa-nien an, lichterlohe zu brennen. Er hatte vieldeutſche Knechte, wie auch zwoͤlfftauſend Eids-genoſſen angeworben, von welchen er den groͤ-ſten Theil mit ſich vor Perpignan, dieſelbigezu belagern, fuͤhrte, mußte aber mit groſſemVerluſt die Belagerung aufheben, welcherVerluſt die Eidsgenoſſen auch zum Theil be-troffen hat. Mit ſeinen uͤbrigen Kriegs⸗Hee-ren hatte er auch wenig Vortheil erlanget, aus-genommen, daß ſein Sohn Carolus Luͤrenburgerobert, und waren viele Kriegs⸗verſtaͤndige da-mahls der Meynung er haͤtte beſſer gethan,wann er mit zuſammengeſetzten Kraͤfften dieeine oder andere von des Kaiſers Landſchafftenangegriffen, ſich aber durch Zertheilung ſeinerMacht nicht ſelbſt alſo geſchwaͤchet haͤtte, daßer was nachdruͤckliches vorzunehmen an keinemOrt im Stand geweſen, und alſo dem KaiſerZeit gegeben, ſich in gute Gegenverfaſſung zuſtellen. Ungeachtet er nun wenig fruchtbarli-ches ausgerichtet, war er doch entſchloſſen denKrieg fortzuſetzen: Zu dieſem Ende trachtete ernicht nur den Groß⸗Tuͤrcken auf ſeiner Seiten,ſondern auch etliche Fuͤrſten des Reichs, ſon-derlich aber die Eidsgenoſſen in Hulden zu beshalten. Zu dieſen letztern als er vernommen,daß die Reichs⸗Staͤnde ſie durch Schreiben,Franckreich Huͤlffe und Beyſtand zu leiſten, ab-gemahnet, ſendete er ſeine Anwaͤlde Wilhelm

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