314 Geſch. der Schweitzer(1556
geſinnet die gute Vertraulichkeit Nachbarſchafftſonderlich aber die Erbein gung mi den Eidsge-noſſen beſtaͤndig zu unterhalten. Als habe ſeinSohn theils von ſich ſelbſt, theils aber auf ſeinvaͤterliches Anweiſen, den edlen Marxen vonRye, Herrn zu Diſſeh an ſie abgefertiget, mitBefehl ſein Gemuͤth und geneigten Willen ge-gen eine Lobliche Eidsgenoſſenſchafft ihnenmundlich vorzutragen: obwohl nun er der Kai-ſer nicht zweiffle, es werden die Eidsgenoſſen,ihre Liebe und guten Willen, ſo ſie gegen ihmgetragen, auch auf ſeinen geliebten Sohn fort-pflantzen, und die Grafſchafft Burgund zu ihremeigenen Nutzen und Wolfahrt ſich fehrners an-befohlen ſeyn laſſen, ſo habe er doch aus gnaͤdi-gem gutem Eifer nicht unterlaſſen wollen, vor-gedachtem von Rye zu befehlen, auch in ſeinemNahmen an ſie, die Eidsgenoſſen Werbungzu thun: weßwegen er ſie bitte in allem, das erin ſeinem Nahmen an ſie werben moͤchte, ihmvolligen Glauben beyzumeſſen, ſonderlich aberdie Grafſchafft in guter Recommendation zu ha-ben, und die nachbarliche Freundſchafft gegendem Sohn fortzuſetzen, wie ſie dieſelbige gegendem Vater zu ſeinem hoͤchſten Vergnuͤgen,deſſen er ihnen gnaͤdigen Danck abſtatten,ausgeuͤbet; welches gemeiner Eidsgenoſ—ſenſchafft zu Nutzen und Wolfahrt gereichenwerde, er aber in Gnaden und gut m Willenzu allen Zeiten erkennen wolle. Es ſolle undwerde