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[Band 5.]
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340 Geſch. der Schweitzer(1578

Ketzer ſowohl des Papſts als des gemeinenVolcks Gunſt erwerben; worzu ihnen dieſesmit der Zeit dienen werde, koͤnne er ſelbſt er-meſſen, ꝛc. Als nun der ehrgeitzige Cardinaldieſen Hamen begierig eingeſchluckt, und KoͤnigPhilippus hinwiederum ſeiner und ſeines Bru-ders Freundſchafft verſichert, hat er nicht nuran dem Frieden gearbeitet; ſondern er und dasGuiſiſche Hauß ſind von der Zeit an, ohngeachtet unterſchiedlicher Abwechslungen, immer-dar auf Spaniſcher Seiten geſtanden; ſo daßviel Welt verſtaͤndige dieſe Unterredung zumGrund geſetzet, nicht nur des nachtheilhafftigenFriedens, den Jahrs hernach Franckreich ge-ſchloſſen, ſondern auch des viertzig jährigenJammers, der dieſes Koͤnigreich kurtz daraufbetroffen hat.

Nachdem nun der Cardinal den Anwurffdes Friedens bey Koͤnig Heinrich gethan, dieſerauch ſchon zuvor darzu geneiget, und des Kriegsuͤberdruͤſſig, wurden, eben dieſe zwey, nemlichder Cardinal von Lothringen, und der Biſchoffvon Arras ſolchen abzuhandeln von beyden Sei-ten verordnet. Dieſe Friedens⸗Bevollmaͤchtig-ten kommen hierauf zu Chateau Cambkeſi in demOctober dieſes Jahrs z ſammen; hatten anfaͤng-lich groſſe Schwierigkeiten zu uͤberſteigen, weilKoͤnig Philipp darauf beſtanden, es ſolten Franck-reich die Staͤdte Metz, Toul und Verdun demRoͤmiſchen Reich Cales, der Cron Seeun