1563) Zehenden Th. drittes B. 7
Tags Raͤthe und Buͤrger, ſie wolten wohl,den Eidsgenoſſen zu lieb, ihre Streitigkeiten,ſo ſie mit dem Hauſe von Sasooyen haͤtten, fuͤdie eilf Orte zu friedlicher Verhoͤrung kommenlaſſen, doch mit dem heitern Vorbehalt, daßſie wolten ungebunden ſeyn, das Geſprocheneanzunehmen oder auszuſchlagen: was der Ortund die Zeit der Zuſammenkunfft der Partheyenund Schiedleute, nemlich die Stadt Baſel,und den ikten Jenner nechſtfolgend betreffe,lieſſen ſie ſich ſolches gefallen. Mit dieſer Ant-wort verreiſeten die Geſandten vergnuͤgt nachHauſe. Doch ward hernach dieſe Zuſammen-
kunfft biß auf den Meyen aufgeſchoben. g
Das dritte Buch.
S deme der Kriegs- Brand in Franck-2 reich zu Anfang des 156zſten Jahrs im-mer fort gewuͤtet, erſchien in der Wo-
chen nach Oeuli der Herr von Orbais im Nah-men des Koͤnigs und der Guiſiſchen Parthey,vor gemeinen Eidsgenoſſen, empfahl ſich alsneu angehender Frantzoͤſiſcher Bothſchaffter inihre Gunſt und Wohlgewogenheit, und er-mahnete ſie zu Fried und Einigkeit, mit trau-riger Vorſtellung, was Jammers und Elendsdie leidige Zweytracht in Franckreich geſtifftet,verkuͤndigete ihnen aus dieſem Anlaß des Her-tzogs von Guiſe, und vieler vornehmer HerrenD 4 Tod,