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[Band 5.]
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1570) Zehenden Th. fuͤnftes B. 137

abgeleſen, ſolche ſteiff und feſt zu halten, vonkleinen und groſſen Raͤthen feheriich beſchwo-ren, hierauf zur Freudbezeugung zwey unddreißig grobe Stuͤcke loßgebrannt, die Geſandten koͤſtlich bewirthet, und koſtfrey gehalten,und bey ihrem Abſchied mit viertzig Pferdenein Stuck Wegs fuͤr die Stadt heraus beglei-tet. Hingegen wurden die Berneriſchen Geſandten zu Cammerach auch ſehr wohl empfan-gen, und der Eidſchwur von denſelben mit1 Gepraͤnge aufgenommen, und alſodas alte Vertrauen zwiſchen beyden Standenwieder hergeſtellet. Vide Guichenon.

Das ſechste Buch.

Achdem nun der Bund zwiſchen Sa-N voyen und Bern, wie vermeldet, gluͤck-lich zum Stand gebracht, that derHertzog von Savoyen einen Verſuch mit ge-ſamter Eidsgenoſſenſchafft in Vereinigung zukommen, ſendete zu dieſem Ende den Herrnvon Beaufort auf Baden, welcher den drittenSeptember denen Geſandten von Zurich, Bern,Glaris, Baſel, Schaffhauſen, Appenzell,und St. Gallen folgendes eroͤffnet, es werdeihnen ohne Zweifel i in unentfallenem Angeden-cken ſeyn, wie daß ſein Herr der Hertzog ſchon8 7 zu