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[Band 5.]
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1581) Zehenden Th. zehendes B. 265

den, ſo ſeyen ſie bereit an den freundlichen Aus-ſpruch ihrer lieben Bundsgenoſſen von Wallisoder anderer, die man ihnen vorſchlagen wuͤr—de, zu kommen, aller Welt zu zeigen, daß ſienicht Krieg noch Unruhe, ſondern den Friedenaufrichtig ſuchten, und ſolchen, wann man nichtandere Entſchlieſſungen ihnen abzwingen wuͤrde,ſteiff zu halten trachteten.

Auf gleichen Tag, da dieſe Antwort denGeſandten aus Wallis ertheilet worden, lan—gete Abends um drey Uhr eine eilende Raths-Bothſchafft von Genf an, mit Bericht, daßſint der Zeit noch eine andere Verraͤtherey ent—decket, und drey von ihren Burgern, PeterTaravel, Johann Balard, und Ami Lam—bert deßwegen mit dem Schwert gerichtet wor-den. Dieſe waren beklaget und uͤberwieſen,daß ſie Savoyſch Geld genommen, um demHertzog die Stadt zu verrathen. Dieſe Ge—-ſandtſchafft berichtete ferners, wie daß zu Tho-non und da herum taͤglich viel Kriegs-Volckanlange, der Gubernator von Gex habe derStadt Genf die Lebens-Mittel aus den dreyenVogteyen abgeſtricket. Sie von Genf haͤtteneine gute Anzahl Kriegs-Volcks, und unteranderm dreyhundert Knechte von Biel und Neu-enburg in ihrer Stadt, ſo daß ſie einen erſtenAnfall wohl aushalten koͤnnten. Übrigens ha-ben ſie geringen Vorrath an Lebens⸗Mitteln,daher ſie eine groſſe Anzahl fremder Knechte

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